Bronchitis-SymptomeWie erkennt man eine chronische Bronchitis?

Symptome verschiedener Bronchitis-Formen:

  • Akute Bronchitis: Eine wenige Wochen andauernde Entzündung der Bronchien, die mit den Symptomen Husten, Schleim in den Bronchien und Abgeschlagenheit einher geht.
  • Chronische Bronchitis: Wenn die Symptome Husten und Auswurf über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten in mindestens 2 aufeinanderfolgenden Jahren auftreten, spricht man von einer chronischen Bronchitis.
  • Chronisch obstruktive Bronchitis (COPD): Bei der chronisch obstruktiven Bronchitis verengen sich die Atemwege. Wenn die Verengung fotschreitet, tritt zu den Symptomen Husten und Auswurf Atemnot hinzu.

Symptome der akuten Bronchitis

Eine akute Bronchitis entwickelt sich häufig im Verlauf einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe. Wenn die Erreger die Bronchialschleimhaut befallen, zeigen sich die typischen Anzeichen der akuten Bronchitis:

  • Husten (zunächst trocken, später feucht)
  • Verschleimte Bronchien (Auswurf)
  • Heiserkeit
  • Gliederschmerzen
  • Fieber

Der Husten tritt beim akuten Verlauf zunächst als trockener Husten auf, weil das Anschwellen der Schleimhaut der Schleimproduktion vorausgeht. Erst wenn die Schleimhäute vermehrt Sekret produzieren, wird der Husten feucht. Begleitet wird feuchter Husten bei einer Bronchitis typischerweise von Auswurf, also zähflüssigem Sekret, das aus den Bronchien mundwärts transportiert wird.

Die Farbe des Auswurfs ist im Fall eines viralen Infekts transparent oder gräulich. Im Fall eines bakteriellen Infekts, der oft von Fieber begleitet wird, kann der Schleim eitrig sein und eine grün-gelbliche Verfärbung annehmen. Eine bakteriell verursachte Bronchitis sollte von einem Arzt behandelt werden und macht möglicherweise die Gabe von Antibiotika erforderlich.

Die Symptome der akuten Bronchitis dauern selten länger als 2 Wochen und verschwinden in der Regel wieder mit den allgemeinen Erkältungssymptomen.

Bronchitis Symptome

Wenn die Symptome einer Bronchitis länger als 2 Wochen anhalten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Für Patienten mit chronischer Bronchitis ist ein Besuch beim Lungenfacharzt ratsam.

Symptome der chronischen Bronchitis

Die Symptome der chronischen Bronchitis zeigen sich im Unterschied zum akuten Infekt über einen längeren Zeitraum und kehren im weiteren Verlauf häufiger wieder. Hintergrund ist eine dauerhaft bestehende Belastung der Atemwege, z. B. durch Rauchen bzw. eine fortwährende Schadstoffexposition. Die Folge ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien.

Die entzündete Schleimhaut produziert einen zunehmend zäher werdenden Schleim, der abgehustet werden muss. Das Abhusten von festsitzendem Schleim gehört bei Patienten mit chronischer Bronchitis zur morgendlichen Routine. Wer eine solche Symptomatik entwickelt, befindet sich an einem kritischen Punkt. Wird die dauerhafte Belastung nicht abgestellt, kann das Lungengewebe irreversibel beschädigt werden. Die chronische Bronchitis entwickelt sich dann zu einer chronisch obstruktiven Bronchitis weiter.

Symptome der chronisch obstruktiven Bronchitis

Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) ist durch die AHA-Symptome Auswurf, Husten und Atemnot gekennzeichnet.

Die Atemnot tritt erst als Kurzatmigkeit bei körperlicher Belastung (z. B. beim Treppensteigen) und später auch bei geringer Belastung oder sogar im Ruhezustand auf. Ursache der Atemnot ist eine Obstruktion der Atemwege: Die Bronchien haben sich im Verlauf der Erkrankung zusehends verengt und das zähe Sekret behindert die Atmung zusätzlich.

Patienten mit COPD, die unter Belastung in Luftnöte kommen, entwickeln meist einen Hang zur Unbeweglichkeit. Um sich vor Atemnot zu schützen, gehen sie Belastungen lieber aus dem Weg. Wer eine solche Symptomatik zeigt, ist dringend behandlungsbedürftig. Ein Besuch beim Lungenfacharzt sollte nun erfolgen, damit die Therapie möglichst schnell einsetzen kann: Welche Behandlung hilft bei chronischer Bronchitis?

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