Die chronisch obstruktive Bronchitis

Volkskrankheit COPD - Ursachen, Symptome, Therapie

Die chronisch obstruktive Bronchitis - kurz COPD - ist eine fortgeschrittene Form der chronischen Bronchitis, die nicht heilbar ist. Die Therapie kann die Symptome jedoch lindern und den Verlauf der Lungenkrankheit verlangsamen.

Arzt sucht nach Anzeichen der chronisch obstruktiven Bronchitis auf Röntgenbild

Durch frühzeitige Diagnose der chronisch obstruktiven Bronchits kann der Krankheitsverlauf entscheidend beeinflusst werden. Eine regelmäßige Untersuchung ist vor allem bei Rauchern empfehlenswert.

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge 10 – 20 % der Bevölkerung an einer chronisch obstruktiven Bronchitis, kurz COPD. Die Lungenkrankheit ist nicht heilbar. Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit dem Lebensalter.

Ursachen - Wie entsteht die chronisch obstruktive Bronchitis?

Eine chronisch obstruktive Bronchitis entsteht, wenn zur chronischen Entzündung in den unteren Atemwegen eine Obstruktion hinzutritt. In der Lungenmedizin meint Obstruktion (lat.: Behinderung, Störung) eine Verengung der Atemwege, die als Folge einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und einer angeschwollenen Schleimhaut entsteht. Das Resultat ist eine erschwerte Ausatmung, bei der die eingeatmete Luft nicht vollständig aus dem Bronchialsystem entweicht.

Dauerhaft hat dieser Prozess bei vielen Patienten eine überblähte Lunge zur Folge, die medizinisch als Lungenemphysem bezeichnet wird. Beim Lungenemphysem wird die Lunge also immer größer, wobei sie ihrer Funktion der Sauerstoffversorgung immer weniger nachkommen kann.

Symptome - Wie erkennt man eine chronisch obstruktive Bronchitis?

Aufgrund der gestörten Sauerstoffversorgung leiden die Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer chronisch obstruktiven Bronchitis immer häufiger unter Sauerstoffmangel. Zu den typischen Symptomen der chronischen Bronchitis Husten und Auswurf tritt also die Atemnot hinzu. Man spricht dabei auch von den AHA-Symptomen.

Wenn Atemnot auftritt ist die Erkrankung meist jedoch schon weit fortgeschritten. Eine möglichst frühe Diagnose der chronischen Bronchitis wirkt sich positiv auf Therapie und Krankheitsverlauf aus. Menschen, die chronisch Husten und ständig unter verschleimten Bronchien leiden, sollten sich also dringend vom Arzt untersuchen lassen. Rauchern wird generell empfohlen, alle zwei Jahre einem Lungenfunktionstest durchzuführen.

Therapie - Welche Behandlung hilft bei chronisch obstruktiver Bronchitis?

Die Therapie der chronisch obstruktiven Bronchitis kann die Symptome deutlich lindern und den Erkrankungsverlauf für die Patienten spürbar verbessern. Die entstandenen Schäden in der Lunge sind zum Teil jedoch irreversibel, eine vollständige Heilung ist daher nicht möglich.

Voraussetzung für den Erfolg der medikamentösen Therapie ist ein Rauch-Stopp – je schneller desto besser. Ergänzt wird die Gabe von Medikamenten durch weitere therapeutische Maßnahmen. Dazu gehören vor allem Physiotherapie und Sport. Im späteren Stadium kann eine Langzeit-Sauerstofftherapie sinnvoll werden. Auch eine Ernährungsumstellung wirkt sich bei vielen Patienten positiv aus.

Bronchitis Therapie

Chronische Bronchitis - Therapie

Welche Behandlung hilft bei chronischer Bronchitis?

Die erste und wichtigste Maßnahme der Behandlung einer chronischen Bronchitis ist das Vermeiden von Schadstoffen. Die medikamentöse Therapie sowie weitere Maßnahmen hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab ... weiterlesen

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