Akute Bronchitis - Symptome, Ursachen, Dauer

Was ist eine Bronchitis?

Von einer akuten Bronchitis spricht man, wenn sich die Schleimhäute in den Bronchien entzünden. Wie entsteht eine Bronchitis, was sind die Symptome und wie unterscheiden sich akute und chronische Bronchitis?

Lunge mit Bronchien

Bei einer akuten Bronchitis entzünden sich die Schleimhäute in den unteren Atemwegen, den Bronchien. Werden die Schleimhäute permanent gereizt, kann die Bronchitis chronisch werden.

Bronchitis – Definition, Symptome und Formen

Eine Bronchitis ist eine Entzündung der unteren Atemwege, die mit verschleimten Bronchien und produktivem Husten (mit Auswurf) einhergeht. Der Husten zudem kann Schmerzen im Brustkorb verursachen.

Je nach Art und Schweregrad der Erkältung kommen Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Schnupfen und Halsweh hinzu.

Man kann hauptsächlich 3 Formen der Bronchitis unterscheiden:

Weitere Unterformen sind die obstruktive Bronchitis bei Kindern und die spastische Bronchitis, bei der neben den typischen Bronchitis-Symptomen spastische Zuckungen auftreten.

Wie entsteht eine akute Bronchitis?

Die akute Bronchitis tritt meist als Folge einer einfachen Erkältung auf. Ursache ist meist eine virale Infektion, die sich auf die Bronchien überträgt und die Bronchialschleimhäute angreift. In selteneren Fällen kann auch eine bakterielle Infektion der Bronchien vorliegen.

Übertragen wird eine Bronchitis häufig als Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch – sie ist also hochgradig ansteckend. Wenn die Viren in den menschlichen Organismus gelangen, versuchen sie sich dort schnell zu vermehren. Begünstigend wirken dabei  die Bronchien belastende Umstände wie Tabakrauch, Schadstoffe und trockene Luft. Auch ein geschwächtes Immunsystem aufgrund von Stress, Schlafmangel,  Kälte oder anderen Erkrankungen erhöht die Gefahr einer Ansteckung.

Wie erkennt man eine akute Bronchitis?

Erstes Anzeichen einer akuten Bronchitis ist eine vermehrte Schleimbildung in den Bronchien. Dabei handelt es sich um eine natürliche Abwehrreaktion: Wenn sich die Bronchialschleimhäute entzünden, transportiert der Schleim die Erreger über die Atemwege wieder aus dem Organismus hinaus. Die vermehrte Schleimproduktion macht sich für die Betroffenen dementsprechend als Schnupfen oder Auswurf bemerkbar.

Zugleich reizt das Sekret die Atemwege, was zum typischen Abhusten des Schleims führt. Es entsteht ein produktiver Husten, der tief aus dem Brustkorb kommt und dort auch Schmerzen verursachen kann. Auch beim Husten handelt es sich um einen Abwehrmechanismus: Er lockert zähen Schleim und verhindert, dass er sich in den Bronchien festsetzt und diese verstopft.

Wie lange dauert eine akute Bronchitis?

Die Dauer einer akuten Bronchitis ist abhängig von der Schwere der Erkältung. Die Symptome klingen normalerweise innerhalb von 7-14 Tagen wieder ab, in vielen Fällen kann aber gerade der Husten länger dauern. Wenn der Husten nach spätestens 5 Wochen nicht wieder verschwunden ist, sollte erneut ein Arzt aufgesucht werden.

Von einer chronischen Bronchitis spricht man, wenn die Symptome über mehrere Monate andauern oder immer wieder kehren. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt eine chronische Bronchitis dann vor, wenn eine Bronchitis mit Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren besteht. Die chronische Bronchitis ist eine ernsthafte Erkrankung, die unbedingt therapeutisch behandelt werden sollte.

Frau in Apotheke

 

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